Bange-Verlag


Aufsatz für das 11.–13. Schuljahr. Band 1.


Überblick über sprachliche und formale Mittel
für die Textanalyse


Eine Textauswahl aus dem gleichnamigen Bange-Lernhilfen-Band.

Thomas Möbius: Aufsatz für das 11.–13. Schuljahr. Band 1.
Bange Lernhilfen, Sekundarstufe II.

ISBN: 3-8044-1424-9 – © 1998


„Analysieren Sie die verwendeten sprachlichen und formalen Mittel!“, dies ist eine Aufgabenstellung, der man auf der Oberstufe häufig begegnet. Der folgende Überblick enthält häufig vorkommende sprachliche und formale Mittel, auf die bei der Textanalyse, aber auch bei der Textinterpretation besonderes Augenmerk gerichtet werden sollte. Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wo es möglich ist, werden zur Erläuterung Beispiele aus den Übungstexten zur Textanalyse und zur Textinterpretation verwendet.


Sprachliches Mittel

Erklärung

Beispiel (Zitat mit Belegstelle)

möglicher Bezug zu Intention und Wirkung
Akkumulation
(lat. „Anhäufung“) Anhäufung von Worten
„Als Zapper-Service planen die Verlage (analog zu der Analphabeten-Fibel ‚Das Buch zum Film‘ und der Debilen-Anleitung ‚Das Buch zur TV-Serie‘) die aktive Alzheimer-Stütze ‚Das Buch zum Filmlappen‘ und ‚Das Buch zum Serienzipfel‘“ („Von Mol bis Kohl“)
größerer Nachdruck auf der Aussage
Allegorie
(gr. „bildliche Redeweise“) bildhaft-konkrete Darstellung von etwas Abstraktem, Allegorie „ist“ das, was sie meint (Unterschied zum Symbol)
Greis, der Alter darstellt
Möglichkeit Abstraktes anschaulich zu machen
Alliteration
(aus lat. „hinzu“+„Buchstabe“) gleicher Anlaut der Stammsilbe
„Er liebt das Leben und die leiblichen Genüsse.“ (Wahlwerbung der Grünen)
erhöhte Merkfähigkeit der Aussage, Zusammengehörendes wird lautlich verknüpft
Anapher
(gr. „Beziehung“) Wiederholung desselben Wortes oder derselben Wortgruppe am Anfang von aufeinander folgenden Sätzen oder Satzgliedern
„Ist die dann gleichwol was/wem ist jhr Thun bewusst? Ist sie auch gut vnd recht/wie bringt sie böse Lust?“ (Opitz, „Francisci Petrarchae“)
Steigerung der Wirkung
Anrede
Formulierung, die sich an Publikum wendet
„Ihr also, meine Zuhörer, repräsentiert in diesem Augenblick die Nation“ (J. Goebbels, Rede im Sportpalast)
direkte Einbeziehung des Publikums
Anspielung
halb versteckte Andeutung
„Onkel Erwin wählt immer CDU“ (Wahlwerbung der Grünen
Erheiterung (hier: Anspielung auf Erwin Teufel), Bestürzung jeweils im Dienste von Auf- und Abwertung
Antithetik
(aus lat. „gegen“+„Behauptung“) Gegenüberstellung von Begriffen oder Inhalten
„Die Engländer behaupten, das deutsche Volk habe den Glauben an den Sieg verloren. Ich frage euch: Glaubt ihr mit dem Führer und mit uns an den endgültigen totalen Sieg des deutschen Volkes?“ (J. Goebbels, Rede im Sportpalast)
Aufwertung der eigenen Position durch Gegenüberstellung der gegnerischen

Sprachliches Mittel

Erklärung

Beispiel (Zitat mit Belegstelle)

möglicher Bezug zu Intention und Wirkung
apodiktische Aussagen
(gr. „Nachweis“, „Beweis“) keinen Widerspruch duldende Aussagen
„Hinter ihnen geifert als Einpeitscher das internationale Judentum, das keinen Frieden will (…)“ (J. Goebbels, „Rundfunkansprache an das deutsche Volk“)
Verzicht auf Differenzierung, dadurch Auf- bzw. Abwertung, auch Diffamierung
Apostrophe
(gr. „Ablenkung“) Abwendung vom Publikum
„Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten (…)“ (Goethe, „Faust“)
Verlebendigung, Steigerung der Eindringlichkeit
Archaisierung
(gr. „Anfang“) Benutzung altertümlicher Wörter
„sintemal“ (für „da“)
Abwertung des Gegners, auch komische Wirkung, Hinweis auf Tradition, evtl. auch Aufwertung
Assonanz
(gr. „gleich tönend“) Halbreim durch Gleichklang der Vokale
„Ich weis nicht was ich wil/ich wil nicht was ich weis“ (Opitz, „Francisci Petrarchae“)
lautliche Zusammenfügung von inhaltlich Zusammengehörendem, Steigerung der Eindringlichkeit
Asyndeton
(gr. „Unverbunden“) Reihung von Sätzen oder Satzgliedern ohne Konjunktion
„Die Stimme klingt freundlich, offen, Vertrauen erweckend“ („Karriere“)
Verstärkung der angestrebten positiven oder negativen Bewertung
Attribute
(lat. „Eigenschaft“) Beifügung zur genaueren Bestimmung der Eigenschaft
„Klaus ist ein geselliger Bursche“ (Wahlwerbung der Grünen)
Aufwertung, Abwertung, Beeinflussung der Meinungsbildung
Aufzählungen
(> Trias) Häufung von Begriffen oder Ausdrücken
„Was sind das für Leute, die Grüne wählen? (…) Sie zum Beispiel (…), Diese Dame (…), Dieser junge Mann (…), Und er (…)“ (Wahlwerbung der Grünen)
Aufwertung oder Abwertung durch Vielzahl von Beispielen
Ausruf
Ausrufungssatz
„Nee, die nicht!“ (Wahlwerbung der Grünen)
Appell, Aufwertung, Abwertung
Chiasmus
(Name von Gestalt des gr. Buchstaben X) Überkreuzstellung von Satzgliedern
„Die Kunst ist lang und kurz ist unser Leben“ (Goethe, „Faust“)
Hervorhebung, Steigerung der Merkfähigkeit
Diminutive
(lat. „Verkleinerung“) Verkleinerungsform eines Nomens durch Anhängung von „-chen“
der Hund – das Hündchen
Abwertung, Aufwertung, Beschwichtigung
Dingsymbol
(gr. „Kennzeichen“, „Merkmal“) Gegenstand mit übertragener Bedeutung und Leitmotivcharakter (> Symbol)
Eisenbahn in Hauptmanns „Bahnwärter Thiel“
Herstellung einer inhaltlichen Verknüpfung (Schlüsselwörter für Verständnis)
Ellipse
(gr. „Auslassung“) Auslassung eines Wortes/Satzgliedes in einem Satz
„Also, Außenseiter willkommen.“ („Karriere“)
Verkürzung des Ausdrucks bewirkt Eindruck von Eile

Sprachliches Mittel

Erklärung

Beispiel (Zitat mit Belegstelle)

möglicher Bezug zu Intention und Wirkung
Enjambement
(frz. „Überschreitung“) Zeilensprung, Vers- und Satzende stimmen nicht überein
„Du solltest dich einrichten, denn wer sagte, man müsse das Leben tapfer durchleben?“ (Szymborska, „Werbeprospekt“)
besondere Hervorhebung des Inhalts, Steigerung der Dynamik
Epipher
(gr. „Zugabe „) Wiederholung desselben Wortes oder derselben Wortgruppe am Ende aufeinander folgender Satzglieder oder Sätze
„Ich sah auf dich und weinte nicht. Der Schmerz schlug meine Zähne knirschend aufeinander; Ich weinte nicht (…)“ (Schiller, „Don Carlos“)
Steigerung des Ausdrucks
Euphemismus
(gr. „Worte von guter Vorbedeutung sprechen“) positive Umschreibung negativer Sachverhalte
„Arbeitskräfte freisetzen“ (für „Arbeitskräfte entlassen“)
Verschleierung der Realität, Beschwichtigung
Farbsymbol
(Farbe + gr. „Kennzeichen“, „Merkmal“) konkrete Zeichen, in diesem Falle Farben, die auf abstrakten Inhalt hindeuten

Beispiele für Farbsymbole und ihre gängigen Bedeutungen:

Braun: Farbe des Bodens, mütterliche Farbe, im Mittelalter Symbol der Demut; auch als Farbe der Nationalsozialisten Blau: Farbe der Unendlichkeit, Sehnsucht, Treue und Verlässlichkeit, auch als Trauerfarbe und Farbe des Bösen
Gelb: Fruchtbarkeit, Sinnlichkeit, auch negativ als Farbe der Ausgestoßenen, Farbe des Neides
Grün: Farbe der Hoffnung, des aufbrechenden Lebens, der Liebe, auch negativ als Farbe des Todes
Weiß: Farbe der Reinheit, der Unschuld, auch als Farbe der Trauer
Rot: Farbe des Lebens, der Liebe, auch für Kampf, Gefahr, Blut; in der Bibel auch für Sünde
Violett: Treue, auch Buße
Schwarz: Farbe des Unglücks, der Trauer, des Bösen

(vgl. Lurker, „Wörterbuch der Symbolik“)

Groteske
Verbindung von Unvereinbarem
„Der Mensch ist dem Kaninchen zu Dank verpflichtet“ („Mensch und Kaninchen“)
Erheiterung, Wecken von Interesse, evtl. auch Entsetzen
Hendiadyoin
(gr. „eins durch zwei“) Ausdruck eines Sachverhaltes durch zwei gleichbedeutende Substantive oder Verbe
„Rauch und Dunst“ (Gryphius, „An sich selbst“)
Erhöhung der Eindringlichkeit
Hochwertwörter (auch religiöse Sprache)
Verwendung von Wörtern mit hohem moralischem oder religiösem Anspruch
„Treue“, „Standhaftigkeit“, „Heiligkeit“
Feierlichkeit, Ernsthaftigkeit der Aussage werden unterstrichen

Sprachliches Mittel

Erklärung

Beispiel (Zitat mit Belegstelle)

möglicher Bezug zu Intention und Wirkung
Hyperbel
(gr. „Darüberhinauswerfen“) Übertreibung
„Ein Mann von wahrhaft säkularer Größe, von einem Mut ohnegleichen, voll einer Standhaftigkeit, die die Herzen erhebt und erschüttert (…)“ (J. Goebbels, „Rundfunkansprache an das deutsche Volk“)
Abwertung, Aufwertung
Hypotaxe
(gr. „Unterordnung“) Fügung aus Haupt- und Nebensatz
„Sie wählt Grün, weil nur die Grünen Farbe in die Politik bringen.“ (Wahlwerbung der Grünen)
kunstvolle Gebilde, besonders bei der Argumentation verwendet, will überzeugen
Ideologiesprache
(gr. „Lehre von den Ideen“) Begriffe, die von einer politischen Weltanschauung bestimmt sind.
„Führer“, „Bolschewismus“, „Plutokratie“ (J. Goebbels, „Rundfunkansprache an das deutsche Volk“)
Vereinfachung von komplexen Sachverhalten, Identifikationsangebot, Aufwertung, Abwertung
Inversion
(lat. „Umstellung“) Umkehr der gewöhnlichen Wortfolge, meist Subjekt nach Prädikat
„Fällt hin der Mann (…)“ (Haufs, „Jeden Tag“)
Herausstellung bedeutungstragender Wörter, Erhöhung der Eindringlichkeit
Ironie
(gr. „Verstellung“, „Vorwand“) unwahre Behauptung, die das Gegenteil von dem meint, was sie ausdrückt
„Solche Mitarbeiter sehen Firmen besonders gern (…)“ („Karriere“)
Überzeugungskraft durch Erheiterung
Klimax
(gr. „Leiter“) steigernde Aufzählung vom schwächeren zum stärkeren Begriff (Gegenteil: Antiklimax)
„Er kam, sah, siegte“
Verstärkung der Aussage
kollektiver Singular
eine Person stellvertretend für die Volksgruppe
„der Deutsche“, „der Engländer“
Vereinfachung, Pauschalisierung
Litotes
(gr. „Einfachheit“) Verneinung des Gegenteils
„nicht schlecht“
Verstärkung der Aussage
Metapher
(gr. „Übertragung“) bildhafter Ausdruck
„Infusionstropf der Medien“
bildhafte Unterstützung der Aussage, Verstärkung der Suggestion im Dienste von Aufwertung oder Abwertung
Metonymie
(aus gr. „einen anderen Namen bekommen“) Umbenennung, indem verwandte Begriffe vertauscht werden
„Sie liest Kafka“
prägnante, eingängige Formulierung
Metrum > Fachbegriffe der Lyrik

Sprachliches Mittel

Erklärung

Beispiel (Zitat mit Belegstelle)

möglicher Bezug zu Intention und Wirkung
Neologismus
(aus gr. „neu“ + „Wort“) Wortneuschöpfung
„Bilderschrottverwertungssystem“
Aufwertung, Abwertung
Nominalstil
übertriebener Gebrauch von Substantiven
„Die Bedeutung des Erlernens der Zitiertechnik bei der Analyse eines Textes im Rahmen einer Textanalyse ist groß“
trocken-offizieller Klang, Behörden- oder Gesetzessprache, suggeriert Verbindlichkeit
Oxymoron
(aus gr. „scharf“+ „dumm“) Verbindung einander widersprechender Begriffe
„kalte Hitze“
Veranschaulichung des Gemeinten, Denkanstoß durch Scheinwiderspruch
Paradoxon
(gr. „gegen“ + „Meinung“, „Lehre“) Scheinwiderspruch
„Im Sommer ist mir kalt / im Winter ist mir heiß“ (Opitz, „Francisci Petrarchae“)
Veranschaulichung des Gemeinten, Denkanstoß durch Scheinwiderspruch
Parallelismen
(gr. „gleichlaufend“) Wiederholung von gleichen syntaktischen Fügungen
„Onkel Erwin wählt immer CDU (…) Manne vom Tischtennis wählt SPD (…)“ (Wahlwerbung der Grünen)
Strukturhilfe, bessere Eingängigkeit im Dienste der Verstärkung der eigenen Aussage
Parataxe
(gr. „Danebenstellen“) Aneinanderreihung von Hauptsätzen
„Das ist Klaus. Klaus ist ein geselliger Bursche“ (Wahlwerbung der Grünen)
prägnante, eingängige Formulierung, vermittelt Direktheit
Parenthese
(gr. „Einschub“) vollständiger Satz wird in geschlossene Satzkonstruktion eingeschoben
„Man geht soweit – für Bürokraten ist das eine erhebliche Selbstentäußerung – zu dulden, dass (…)“ („Mensch und Kaninchen“)
z.B. Kommentar im Dienste von Aufwertung oder Abwertung (Seitenhieb)
pars pro toto > Synekdoche
gezielter Einsatz von Personalpronomen
bewusste Verwendung des persönlichen Fürwortes
„Wer denkt so verächtlich von uns (…)“ (J. Goebbels, „Rundfunkansprache an das deutsche Volk“)
z. B. Schaffung eines Gemeinschaftsgefühls
Periphrase
(aus gr. „ringsum einschließen“) Umschreibung eines Begriffs
„dem großen Tröster“ (für Gott) (Gryphius, „An sich selbst“)
Veranschaulichung
Personifizierung
(aus gr. „Person“+ „machen“) Vermenschlichung
„die müde Seele ruft“ (Gryphius, „An sich selbst“)
bildhafte Verstärkung der Aussage
Pleonasmus
(aus gr. „reichlich vorhanden sein“) Zusammenstellung von Wörtern mit ähnlicher Bedeutung
„weißer Schimmel“
Verstärkung der Aussage, Erhöhung der Eindringlichkeit der Aussage
Polysyndeton
(aus gr. „viel“ +“verbunden“) Verbindung einzelner Wörter oder Satzglieder mit der gleichen Konjunktion
„Die Zeitung und das Fernsehen und das Radio und das Internet sind wichtige Informationsquellen“
Erhöhung der Eindringlichkeit der Aussage

Sprachliches Mittel

Erklärung

Beispiel (Zitat mit Belegstelle)

möglicher Bezug zu Intention und Wirkung
Reim > Fachbegriffe der Lyrik
rhetorische Fragen
(gr. „die Redekunst betreffend“) uneigentliche Fragen, die Zustimmung oder Ablehnung implizieren
„Ist damit nicht alles in bester Ordnung?“
Zuhörer scheinbar zum Mitdenken auffordern durch Bestätigung der eigenen Position
Rhythmus > Fachbegriffe der Lyrik
Superlativ
(lat. „überragend“) Höchststufe bei der Komparation des Adjektivs
„die einsamsten Lebewesen“
Verstärkung der Aussage im Dienste von Aufwertung und Abwertung
Symbol
(gr. „Kennzeichen“, „Merkmal“) konkrete Zeichen, die auf abstrakten Inhalt hindeuten
„Herz“ als Symbol für Liebe
Erhöhung der Anschaulichkeit
Synästhesie
(aus gr. „zusammen“ + „Wahrnehmung) Vermischung verschiedener Sinneswahrnehmungen
„der Autolärm stinkt“ (Wahlwerbung der Grünen
Erhöhung der Anschaulichkeit, Steigerung der Eindringlichkeit
Synekdoche
(gr. „andeutend“) engerer Begriff steht für weiteren Begriff, ein Teil steht für das Ganze („pars pro toto“)
„der Mensch“ für die Menschheit
Vereinfachung, Erhöhung der Anschaulichkeit
Tautologie
(gr. „dasselbe“+ „Wort“) Ausdruck eines Sachverhaltes durch zwei sinnverwandte Wörter
„gut vnd recht“ (Opitz, „Francisci Petrarchae“)
besondere Betonung des Sachverhaltes
Trias
(gr./lat. „Dreiheit“) Drei-Wort-Häufung
„Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit“
Schlagworte steigern Merkfähigkeit, Zusammengehöriges wird verknüpft
Verwendung bestimmter grammatischer Formen, z. B. Imperative Nutzung der besonderen Ausdrucksmöglichkeit bestimmter Formen „Nie zögern, zupacken!“ („Karriere“) hier: Verstärkung der Aufforderung
umgangssprachliche Wendungen Worte aus der gesprochenen Sprache „eine Flappe ziehen“ („Karriere schafft Nähe zu Zuhörern, weckt Interesse für Thema oder These, Erhöhung der Überzeugungs- oder Überredungskraft
Verbalstil Art des Schreibens, bei der zahlreiche bedeutungstragende Verben vorkommen „Nicht viel fragen. Machen! Immer schön das Durchschnittslevel halten, bei der Gehaltsverhandlung aber in der ersten Reihe stehen“ („Karriere“) Schlagworte in Verbform, Verstärkung z.B. des Aufforderungscharakters
Vergleich Verbindung zweier Bereiche mittels eines Vergleichspunkts („tertium comparationis „(…) das gemeinsame Büro stinkt wie ein voller Aschenbecher“ („Karriere veranschaulicht Gemeintes, steigert Ausdruckskraft
Wiederholung Begriffe oder ganze Sätze werden wortgleich mehrfach verwendet „(…) wählt grün“ (Wahlwerbung der Grünen Verstärkung der Aussage im Dienste von Abwertung oder Aufwertung
Zeugma (gr. „Fessel“, „Joch“) ungewöhnliche Verbindung zweier Satzglieder, meist durch ein gemeinsames Prädikat „Sie hat ein Auto und Kopfschmerzen.“ Steigerung des Ausdrucks, Erhöhung der Eindringlichkeit durch ungewöhnlichen, auch fehlerhaften Ausdruck

Sprachliches Mittel

Erklärung

Beispiel (Zitat mit Belegstelle)

möglicher Bezug zu Intention und Wirkung